Während der Pandemie: Deutsche Telekom startet Innovationswettbewerb „Telekom Challenge“

Website des Innovationswettbewerbs Telekom Challenge

Die Advanced Foresight Group beschäftigt sich seit langem mit den Themen „Preparedness“ und „Resilience“. Doch allein die Vorbereitung auf morgen ist nicht der Zukunftsgarant. Es ist wichtig, als Organisation durch Kontinuität, Beharrlichkeit und Spieltrieb weiter zu forschen und sich weiterzuentwickeln und nicht ständig die Richtung zu wechseln. Dazu gehört es auch sich in Pandemiezeiten als Kooperationspartner zu etablieren und möglichst viele Ansätze mit unterschiedlichsten Teamkonstellationen zu unterstützen.

Mitten in der Pandemie starten die T-Labs, die Forschungs- und Entwicklungs-Einheit der Deutschen Telekom, den globalen Ideenwettbewerb „Telekom Challenge“, der sich an kluge Köpfe der nationalen sowie internationalen Forschungs-Community, sei es an Hochschulen, Forschungszentren oder in der Unternehmens- und Startup-Umgebung richtet. Unterteilt wird die Telekom Challenge in 2 Wettbewerbsbereiche, sogenannte Streams. Der Development Stream bietet die Möglichkeit Ideen-Konzepte in Prototypen zu verwandeln. Der Research-Stream lässt auch die Forschung nicht zu kurz kommen, wissenschaftliche Paper mit Ideen im Bereich „Beyond WiFi“ werden gesucht.

Ideenwettbewerbe stehen – in Anbetracht der Pandemie – vor der Herausforderung, die Teilnehmer:innen zu aktivieren und gezielt anzusprechen, da gezielte Veranstaltungen, die in das Themenfeld einführen und die Gründerteams mixen bzw. ein Partnering betreiben, derzeit nicht auf persönlicher Kontaktebene möglich sind.

Elmar Arunov, Program Lead der Telekom Challenge bei T-Labs, sagt dazu:

„Gerade in der Pandemie wollen wir ein positives Zeichen setzen. Mit der Telekom Challenge wollen wir die Bedeutung von Forschung und Entwicklung unterstreichen. Natürlich ist es in solchen Zeiten etwas schwieriger, mit Forschern und Innovator*innen ins Gespräch zu kommen. Umso mehr nutzen wir die Möglichkeiten der digitalen Kanäle. Und hoffen natürlich auf ein großes Feedback. Das attraktiv hohe Preisgeld von insgesamt über 700.000 Euro und die spannende Aufgabe der sicheren Heimvernetzung 4.0 tun ihr übriges. Das gute Feedback zeigt uns, dass dies der richtige Weg ist.“

 

Verlängerung der Bewerbungsfrist bis zum 11. April 2021

Um die Telekom Challenge während der Pandemiezeiten erfolgreich zu realisieren setzten die T-Labs auf die Innovationswettbewerbsplattform PEACOQ der Schaltzeit GmbH. Gesucht werden nicht nur selbsternannte „Showmaster“, sondern vor allem Macher, die innovative Ideen liefern und vorantreiben wollen.

PEACOQ wird bereits bei etablierten Organisationen wie beispielsweise dem Software Campus, dem Anwendungszentrum Oberpfaffenhofen mit seinem Innovationswettbewerb ATLAS oder dem Kompetenzzentrum für Zukunftsforschung beim Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA Future Business) eingesetzt, um Bewertungs- und Entscheidungsprozesse zu fazilitieren. Die Experten-basierten Workflows und sozialen Auswahlprozesse dienen als Trichter, die sich zuerst verengen, dann erweitern um dann gezielt Potentiale zu fördern.

Auf die Frage „Was kommt nach WiFi und darüber hinaus, um die Datenverteilung in Heimnetzwerken zu gewährleisten?“ haben wir Zukunftsforscher nie die richtige Antwort, aber wir haben die Fähigkeiten, die Methoden, das Wissen und die Tools um uns diesen Fragen zu nähern.

Falls Sie auch spannende und innovative Ideen für die Datenverteilung in Heimnetzwerken haben: Auf der Webseite der Telekom Challenge haben Forscher und Innovatoren noch bis zum 11. April 2021 Zeit ihre Idee einzureichen und ein Preisgeld in Höhe von bis zu  150.000 € zu erhalten.

Mehr zur adaptiven Plattform PEACOQ und deren Einsatzmöglichkeiten senden wir gern auf Nachfrage nach einer kurzen E-Mail an berlin@schaltzeit.com.

 

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André Winzer studierte Internationale Betriebswirtschaftslehre an der Europa Universität Viadrina Frankfurt (Oder) und an der Jönköping International Business School (JIBS) mit dem Schwerpunkt Internationales Management. In seiner beruflichen Vergangenheit sammelte er Erfahrungen beim schwedischen Business Inkubator Creative Center, dem indischen Open Source Start-Up Azri Technologies sowie als Technology Exploration Scout bei den Telekom Innovation Laboratories (T-Labs) in Berlin. Im Jahre 2006 gründete er die Schaltzeit GmbH die sich seit mittlerweile 10 Jahren mit dem Thema Innovation und Strategic Foresight auseinandersetzt. Er ist Mitbegründer der Advanced Foresight Group, Mitglied des Netzwerks für Zukunftsforschung und des Kapitel 21 der Ernst Reuter Gesellschaft. Seit mehr 3 Jahren ist er beratend für das Fraunhofer IAO Innovationsnetzwerk Produktionsarbeit 4.0 tätig.